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Zuversicht trotz Verlust

Die Berner Oberland-Bahnen AG konnte ihr Ergebnis im ersten Semester 2010 im Vergleich zum Vorjahr verbessern.

Wie die Berner-Oberland-Bahnen AG (BOB) gestern den Medien mitteilte, resultierte nach dem ersten Halbjahr ein Verlust von 1 Million Franken, während vor einem Jahr zur selben Zeit der Verlust 1,9 Millionen betrug. Das Unternehmen erklärt weiter: « Bleiben einschneidende Ereignisse aus, geht die Berner Oberland-Bahnen AG davon aus, wie im Vorjahr einen Gewinn zu erzielen.» Denn erfahrungsgemäss schliesse die Unternehmung im zweiten Halbjahr besser ab als im ersten. Sowohl die Berner Oberland-Bahn wie auch die zur Unternehmung gehörende Schynige Platte-Bahn beförderten weniger Passagiere als im Vorjahr. Bei der BOB gingen die Frequenzen nach einem vielversprechenden Start mit einem guten Wintersportgeschäft ab März jedoch zurück. Im Vergleich zum Vorjahr, als das Unternehmen von zahlreichen Aktionen der Jungfraubahnen profitieren konnte, beförderte die BOB im zweiten Quartal 19 Prozent weniger Gäste, allerdings zu höheren Durchschnittserträgen, wie die AG informiert. Zum Frequenzrückgang hätten die ungünstigen Witterungsverhältnisse das ihrige beigetragen. Der Rückgang des Verkehrsertrages fällt laut BOB angesichts der Umstände mit minus 2 Prozent moderat aus. Tiefere Abgeltungen Weiter erhielt das Unternehmen für seine Leistungen im Öffentlichen Verkehr eine um 0.3 Millionen Franken tiefere Abgeltung. Insgesamt ging der Betriebsertrag um 0.5 Millionen auf 13,4 Millionen zurück. Sowohl im Personal- wie auch im Unterhalts- und Erneuerungsaufwand liegen die Kosten unter denjenigen des Vorjahrs, so dass der Betriebsaufwand 1.5 Millionen Franken unter demjenigen des Vorjahrs liegt. pd Das Halbjahresergebnis im Detail ist im Internet einzusehen unter: www.jungfrau.ch/finanzberichte/bob.>

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