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Zwei Spiele als Prüfung

Young BoysMorgen tritt YB beim FC Zürich an, am

Weil Leader Basel am Sonntag mal wieder gegen Angstgegner GC stolperte und beim 2:2-Remis zu Hause 2 Punkte einbüsste, liegt Zürich acht Spieltage vor Saisonende bloss noch 3 Zähler hinter dem FCB. Der stabile, solide FCZ hatte am Samstag im Tourbillon 2:0 gewonnen. «Wir spielen eine starke Rückrunde», sagt YB-Captain Marco Wölfli. «Aber das Problem ist, dass Basel und Zürich ebenfalls regelmässig punkten.» Seit der Winterpause hat YB in zehn Partien beachtliche 23 Punkte gesammelt – einen weniger als Zürich und 2 weniger als Basel, das 10 Zähler vor den Bernern liegt. «Wir haben leider in der Vorrunde zu viele Punkte gegen schwächere Teams abgegeben», sagt Wölfli. Drei Gesperrte beim FCZ Immerhin bietet sich YB in den kommenden Tagen die Gelegenheit, die Fortschritte gegen die besten Teams der Liga unter Beweis zu stellen. In der Woche der Wahrheit trifft YB morgen auswärts auf Zürich und am Samstag im Basler St.-Jakob-Park auf den FCB. Der Schwede Alexander Farnerud hat schon mal offensiv formuliert, die Berner würden zwei Erfolge anstreben – und möglicherweise noch einmal in den Titelkampf eingreifen. Der FC Zürich zumindest ist morgen personell geschwächt. Nach Verwarnungen in Sion fehlen die wichtigen Verteidiger Mathieu Béda und Ludovic Magnin sowie der wertvolle defensive Mittelfeldspieler Silvan Aegerter gesperrt. Und so wie YB zuletzt auftrat, ist es dem Team zuzutrauen, in Zürich zu siegen – und wieder bis auf 4 Punkte an Rang 2 (und damit die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation) heranzurücken. YB sehr offensiv aufgestellt Gespannt darf man morgen auf die YB-Aufstellung sein. Am Samstag beim 4:0-Erfolg gegen Bellinzona übertraf sich der stürmische Trainer Vladimir Petkovic sogar selber. Er nominierte gleich sechs (!) Offensivakteure: Hinter den zwei Angreifern Emmanuel Mayuka und Henri Bienvenu wirbelten David Degen und Senad Lulic auf den Flügeln, während die fantastischen Fussballer Farnerud und Moreno Costanzo im zentralen Aufbau lustvoll kombinierten. Es ist kaum davon auszugehen, dass Petkovic diese Aufstellung auch in Zürich nominiert. Christoph Spycher wurde vorgestern angeschlagen geschont, Scott Sutter sass auf der Bank. Bewahrheitet hat sich am Samstag übrigens eine Aussage Petkovics, wonach nicht das System entscheidend sei, sondern wie die Fussballer ihre Position interpretierten. Auch Bellinzona agierte in einem 3-1-4-2-System – allerdings radikal defensiv interpretiert. fdr>

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