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Zwei Todesopfer

Lawinen forderten übers Wochenende zwei Todesopfer und mehrere Verletzte. Auf den Strassen kam es zu zahlreichen Unfällen.

Die zum Teil massiven Schneefälle seit Freitag führten im grössten Teil des Alpenraums zu einer erheblichen Lawinengefahr. Und tatsächlich gingen mehrere Lawinen nieder. In einem Schneebrett beim Flügenspitz in Amden SG kam gestern Mittag ein 48-jähriger Schneeschuhläufer ums Leben. In Grimentz VS verschüttete eine Lawine am Nachmittag einen Snowboarder ausserhalb der Piste. Er wurde stark unterkühlt geborgen und starb am frühen Abend im Spital. Im Tessiner Val Bedretto riss eine Lawine zwei Skifahrer mit, die zu einer rund 20-köpfigen Gruppe gehörten. Sie konnten von ihren Kameraden gerettet werden. Rutschige Strassen Aus der ganzen Schweiz meldeten die Kantonspolizeien Verkehrsunfälle als Folge von Schnee und Eis auf der Strasse. Allein im Kanton Solothurn waren es über 75. Viele Autofahrer schlitterten in Leitplanken und Signalpfosten, gerieten auf die Gegenfahrbahn und kollidierten mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Die meisten Unfälle gingen glimpflich aus, bei einigen kamen jedoch auch Menschen zu Schaden. Etwa in Hallau SH, wo am Samstag ein Linienbus in einen anderen Bus prallte. Mehrere Personen erlitten Verletzungen, ein 17-jähriger Fahrgast wurde schwer am Kopf verletzt. Bei Kriessern SG verunfallte in der Nacht auf Samstag ein 23-jähriger Autofahrer. Schwer verletzt musste er von der Feuerwehr aus dem Autowrack geborgen und von der Rega ins Spital geflogen werden. Die heftigen Schneefälle führten gestern auf dem Flug-hafen Zürich zu Verspätungen. Immer wieder musste Neuschnee von den Pisten geräumt werden. 21 Flüge – die meisten innerhalb von Europa – wurden annulliert. sda >

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