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Zwölf lange Filme sind im Wettbewerb

Freiburg Gestern wurde das Programm des Internationalen Filmfestivals Freiburg (Fiff) präsentiert. Für Direktor Edouard Waintrop ist es die vierte und letzte Ausgabe.

Es ist die 25.Ausgabe seit der Gründung des Festivals. Zum Jubiläum wartet das Fiff mit einem besonders reichhaltigen Angebot auf: Die rund 30000 Zuschauer, die in Freiburg erwartet werden, haben die Auswahl aus 114 Filmen. Zur Eröffnung läuft der Jackie-Chan-Streifen «Little Big Soldier». Zur Feier am 19.März reist Bundesrätin Simonetta Sommaruga an. Im Wettbewerb rittern zwölf lange Filme aus zehn Ländern um den Festivalpreis «Regard d’or». «Es handelt sich sowohl um Erstlingsfilme wie um Streifen, die in ihren Herkunftsländern schon für Furore sorgten», erklärte Waintrop. Bereits bekannt sind «Aftershock» des Chinesen Feng Xiaogang oder «Miss Tacuarembo» von Martin Sastre aus Uruguay. Als Erstlingsfilme stehen etwa «Autumn», das Debüt des indischen Schauspielers Aamir Bashir, und «Sin ritorno» des Argentiniers Miguel Cohan im Rennen. Der Iran ist in Freiburg mit zwei unterschiedlichen Filmen im Wettbewerb vertreten: mit der Komödie «Please don’t Disturb» und dem düsteren Streifen «La maison sous l’eau», in dem Sepideh Farsi die Geschichte eines Justizirrtums erzählt. «Dass iranische Filmemacher vom dortigen Regime verhaftet werden, hindert das iranische Kino nicht daran, lebendig zu sein», betonte Edouard Waintrop. Im Panorama «Lima, Pristina» wird der erste kosovarische Film der Geschichte zu sehen sein. Die Hommage des diesjährigen Fiff ist der argentinischen Produzentin Lita Stantic gewidmet. An einer Soirée spéciale feiert der Doku-film «Tinguely» von Thomas Thümena seine Uraufführung; dazu spielt das Zürcher Jazz-Trio Rusconi auf. Das Fiff wird mit einem Budget von rund 1,7 Millionen Franken operieren. 350000 Franken stammen von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, wobei für die Jahre ab 2012 ein neuer Vertrag ausgehandelt werden muss. Auch das Bundesamt für Kultur hat den Beitrag von 100000 Franken nur für 2011 zugesagt. Für die Folgejahre soll evaluiert werden, wie sich das Fiff unter dem neuen Direktor Thierry Jobin präsentiert. Er tritt sein Amt im Mai an.sdawww.fiff.ch>

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