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Die Auferstehung des Elefanten

Ein Trip durch Namibias Wildnis mit vermeintlicher Tragödie und dramatischem Happy End.

Da war er noch putzmunter: Elefantenbulle Imst tut sich an den Früchten des Anabaums gütlich. Foto: Daniel J. Schüz
Da war er noch putzmunter: Elefantenbulle Imst tut sich an den Früchten des Anabaums gütlich. Foto: Daniel J. Schüz

«Seltsam.» Arnold legt den Feldstecher zur Seite, fährt langsam näher ran und tut, was man in unmittelbarer Nähe zu wilden Tieren niemals tun sollte – er stellt den Motor ab. «Er reagiert überhaupt nicht auf uns», sagt er im Flüsterton. «Höchst seltsam ist das.» Besorgnis schwingt in seiner Stimme mit. «So hab ich den noch nie erlebt; es sieht ganz so aus, als richte er sich zum Sterben ein.» Arnold ist Wildhüter und Safari-Guide im Hoanib-Camp, einer Lodge im Nordwesten von Namibia. Die Luxusherberge, vor Jahresfrist erst mitten in der Wildnis eröffnet, liegt so abgelegen zwischen der Skelettküste und dem Etho­sha-Nationalpark, dass sie nur im Kleinflugzeug erreicht werden kann.

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