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Der Tod, ein Witz

Der Museumsfriedhof Kramsach in Tirol ist dank skurriler Sprüche zur grossen Touristenattraktion geworden.

Scherz und Schmerz liegen eng beieinander. Foto: PD

Scherz und Schmerz liegen eng beieinander. Foto: PD

Es gab auf diesem Gottesacker nie einen Sarg, kein einziger Kranz wurde je niedergelegt, und niemals rückte eine Trauergemeinde an. Trotzdem ragen 50 eiserne Grabkreuze aus dem kleinen Hügel im Inntal.

Dieser Museumsfriedhof kommt ohne Tote aus, zeigt skurrile und witzige, vor allem aber ­erschütternd ehrliche Abschiedssprüche. Sie stehen auf verwitterten Tafeln oder vergilbten Schildern der Kreuze, die im 18. und 19. Jahrhundert vor allem im Alpenraum aufgestellt wurden und im österreichischen Kramsach ihre letzte Ruhestätte fanden.

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