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Fernstudium auch bei Wohnsitz im Ausland eine gute Option

Christian Gaisberger hat ein Studium in Wirtschaftsinformatik an der Fernfachhochschule Schweiz absolviert. Sein kombiniertes Fernstudium liess sich gut mit seinem Wohnsitz im Ausland und dem Vollzeitpensum in einer Internet-Agentur verbinden. Er stieg zum «Leiter Produktion und Entwicklung» auf und kann seine Bachelor-Thesis direkt im Beruf einsetzen.

www.ffhs.ch

Christian Gaisberger ist Leiter «Produktion und Entwicklung» in einer Internet-Agentur, die Full-Service in den Bereichen eCommerce, Online-Marketing und Entwicklung anbietet. Der 36-Jährige Österreicher hat an der FFHS ein Studium in Wirtschaftsinformatik absolviert.

Ein Studium an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) bietet nicht nur viel zeitliche sondern auch örtliche Flexibilität. Die Schule bietet ihre Studiengänge im kombinierten Fernstudium an. Das heisst alle zwei Wochen stehen Präsenztage an einem der vier Regionalzentren an, sonst lernen die Studierenden wo und wann sie wollen. Somit entfallen lange Reisen und deshalb ist ein Studium an der FFHS auch für Studierende mit Wohnsitz im Ausland attraktiv. Wie für Christian Gaisberger aus dem österreichischen Bregenz, der dieses Jahr sein Fernstudium in Wirtschaftsinformatik erfolgreich abgeschlossen hat.

Studieren ohne berufliches Zurückbuchstabieren

Den Tipp für ein Studium in Wirtschaftsinformatik an der FFHS erhielt er von einem Arbeitskollegen, der ebenfalls an der FFHS studiert hatte. Ein normales Studium kam für den bei Studienbeginn knapp über 30-jährigen Gaisberger nicht in Frage, da er auf seinen Job aus finanziellen Gründen nicht verzichten wollte. Im Gegensatz zu einigen Studienkollegen reduzierte er sein Pensum nicht auf 80%, sondern blieb bei einer Vollzeitbeschäftigung. Hinzu kam, dass er während seines Studiums zweimal den Arbeitgeber wechselte. Die letzten zwei Jahre seiner Studienzeit war er bei einem Start-up beschäftigt, einer Internet-Agentur, die Weblösungen für Unternehmen anbietet. Sein Arbeitspensum lag dabei «deutlich über 100 Prozent».

Studium und hohes Arbeitspensum erfolgreich vereint

Wie schaffte er es, unter diesen Voraussetzungen sein Studium erfolgreich und ohne zeitliche Verzögerungen zu absolvieren? «Die Methode an der FFHS kam mir sehr entgegen. Die Zeit konnte ich ja frei einteilen», gibt Gaisberger Auskunft. Ihm fiel es nicht schwer, sich nach der Arbeit noch hinter die Bücher und Online-Lernangebote zu klemmen. «Ich empfand das als gute Abwechslung zu meinem Beruf, profitierte vielleicht auch davon, dass ich von meinem Naturell her abends aktiv und aufnahmefähig bin.» Fixe Zeitpläne stellte Gaisberger nicht auf, aber es gab dennoch Konstanten: Der Sonntag direkt nach den jeweils samstags abgehaltenen Präsenztagen war für ihn ein Ruhetag. Den darauf folgenden Sonntag nutzte er dafür intensiv, um sich mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen.

Präsenzveranstaltungen als wichtiges Element

Nie den Rhythmus zu verlieren und immer dranzubleiben, nennt Gaisberger als Schlüssel für ein erfolgreiches Fernstudium. «Hierfür waren die Präsenzveranstaltungen ein wichtiger Faktor. Sofern man dort nicht zu scheu ist, Fragen zu stellen, profitiert man enorm. Die Dozierenden und die Mitstudierenden waren immer sehr hilfsbereit.»

Viel profitiert im Projektmanagement und E-Business

Das Start-up, in dem der Österreicher immer noch tätig ist, ist in der Zwischenzeit von zwei auf 15 Personen gewachsen. Gaisberger leitet die Abteilung «Produktion und Entwicklung», in der er drei festangestellte Mitarbeiter und diverse Freelancer führt. Die an der FFHS erlangten Kenntnisse im Projektmanagement helfen ihm bei dieser Aufgabe. «Stark profitiert habe ich auch von den wirtschaftlichen Aspekten, die im Studium vermittelt wurden. Und trotz meiner recht grossen Berufserfahrung konnte ich in der Informatik einiges dazulernen», blickt Gaisberger zurück. «Im Bereich E-Business hatte ich beispielsweise zwar Praxiswissen, aber der theoretische Unterbau hatte vor meinem Studium noch komplett gefehlt. Was ich lernte, war vertiefend und wichtig.»

Für seine Abschlussarbeit, die Bachelor-Thesis, entwickelte Gaisberger Online-Lösungen für Personal- und Bewerbungsmanagement, zwei Felder, die ihn schon seit geraumer Zeit interessiert hatten. Auch hier konnte er Beruf und Studium optimal verbinden, denn heute werden die Programme, die er im Rahmen seiner Bachelor-Thesis entwickelte, als Produkte seines Arbeitgebers auf dem Markt vertrieben.

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