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Neue Mercedes-S-KlasseSchraube locker: Daimler ruft 1400 Luxuslimousinen zurück

Für den schwäbischen Autohersteller ist diese Rückrufaktion mehr als peinlich. Mercedes-Benz betont immer wieder, die höchsten Sicherheitsansprüche an die Technik zu stellen.

Bei bestimmten Fahrzeugen wurde in der Vorderachslenkung nicht die richtige Spurstange verbaut.
Bei bestimmten Fahrzeugen wurde in der Vorderachslenkung nicht die richtige Spurstange verbaut.
Foto: Keystone (Archiv)

Wenige Monate nach dem Marktstart muss Daimler bis zu 1400 Luxuslimousinen der neuen Mercedes-S-Klasse weltweit zurückrufen. Bei bestimmten Fahrzeugen sei in der Vorderachslenkung nicht die richtige Spurstange verbaut worden, erklärte ein Daimler-Sprecher.

Damit bestätigte er einen Bericht des Magazins «Business Insider» am Dienstag. Dadurch sei «die erforderliche Mindesteinschraubtiefe zur äusseren Spurstange nicht gegeben». Letztlich könnte die Lenkung des Fahrzeugs beeinträchtigt werden und erhöhtes Unfallrisiko bestehen. In einem Schreiben an die Kunden seien die ausgelieferten Modelle «umgehend» in die Werkstätten beordert worden, berichtete das Magazin.

Die im Herbst auf den Markt gekommene siebte Generation der Luxuslimousine ist nicht nur ein wichtiger Imageträger, sondern auch eins der profitabelsten Modelle der Schwaben. Mercedes-Benz betont stets, die höchsten Sicherheitsansprüche an die Fahrzeugtechnik zu stellen. Mit mehr als 40'000 liegt die Zahl der Bestellungen nach Angaben von Daimler über dem Stand, den das Vorgängermodell beim Modellanlauf erreichte.

SDA/fal

8 Kommentare
    Guido Lima

    Ich bin kein Mercedes Fahrer aber dieser Titel ist ein Witz. Erstens ist diese Mindesteinsteltiefe nicht relevant beim Fahrverhalten, vorallem nicht bei Neuwagen , zweitens wurde der Fehler bemerkt und es wurde sofort reagiert und drittens sind 1400 Wagen bei einer Produktion von 40000 relativ wenig zumal keine aktuelle Gefahr besteht oder bestand.