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Asbest gefundenSchulhaus Mengestorf soll saniert werden

Im Schulhaus Mengestorf wurde Asbest in Bodenbeläge und Wandverputzen entdeckt. Statt einfachen baulichen Anpassungen steht der Gemeinde Köniz nun eine Totalsanierung des Schulgebäudes ins Haus.

Im Schulhaus Mengestorf in Köniz muss eine Spezialfirma Asbest entfernen, bevor die Schulanlage erweitert werden kann. (Symbolbild)
Im Schulhaus Mengestorf in Köniz muss eine Spezialfirma Asbest entfernen, bevor die Schulanlage erweitert werden kann. (Symbolbild)
Foto: Keystone/Eddy Risch

Das Schulhaus Mengestorf in der Gemeinde Köniz soll saniert und ausgebaut werden. Doch die Arbeiten werden werden umfangreicher als geplant, denn bei der Projektierung kam Asbest zum Vorschein.

Die letzte Renovation des Gebäudes erfolgte im Jahr 1978, also noch vor dem Asbestverbot, das 1990 in Kraft trat. Eine Spezialfirma untersuchte das gesamte Gebäude und fand in den üblicherweise verdächtigen Materialien Asbest.

Zu den «üblichen Verdächtigen» gehören Plattenkleber, PVC-Bodenbeläge oder Eternitplatten. Unerwartet fand sich aber auch Asbest in fast allen Wandverputzen, insbesondere in den Schulzimmern. Der Asbest ist nach Angaben der Gemeinde in Baumaterialien gebunden. So lange dies der Fall sei, bestehe keine Gesundheitsgefahr.

Statt einfachen baulichen Anpassungen steht der Gemeinde nun eine Totalsanierung des Schulgebäudes ins Haus. Dies sei für die Schule eine Chance, da sie damit zu zeitgemässen Einbauten und Ausstattungen komme, hält die Gemeinde in einer Mitteilung vom Freitag fest.

Die Rundumerneuerung kostet rund 4,3 Mio. Franken. Davon geht allein eine Million auf die Schadstoffsanierung zurück. Der Gemeinderat hat den entsprechenden Kredit ans Gemeindeparlament verabschiedet.

sda/tag