Zum Hauptinhalt springen

Arbeitende Flüchtlinge wecken Ängste

Das Schweizerische Rote Kreuz bildet Flüchtlinge zu Pflegehelfenden aus. Das weckt Ängste: Die Konkurrenz um Jobs werde zunehmen, befürchten ausgebildete Pflegehelfer.

Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge lernen Deutsch, damit sie später am Lehrgang für Pflegehelfende des SRK teilnehmen können.
Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge lernen Deutsch, damit sie später am Lehrgang für Pflegehelfende des SRK teilnehmen können.
Andreas Blatter

Wenn alles klappt, werden in 11/2 bis 2 Jahren vorläufig aufgenommene Flüchtlinge als Pflegehelferinnen und -helfer arbeiten. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) betrachtet seinen kürzlich gestarteten Pilotversuch «Sesam» als Beitrag zur Integration (siehe Box).

Doch solche Angebote wecken auch Bedenken. Unfair behandelt fühlt sich S. Liechti aus Thun, die sich bei dieser Zeitung nach der Lancierung des Pilotversuchs gemeldet hat. Sie hat eigentlich nichts dagegen, wenn Flüchtlinge arbeiten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.