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Das Eheproblem der CVP

Die Volksinitiative gegen die «Heiratsstrafe» definiert die Ehe als Bund von Mann und Frau. Von diesem Begriff versuchen sich die Initianten jetzt selber zu befreien.

Fabian Renz Bern
Die Ehe als Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau: Die CVP stört sich an ihrer eigenen Formulierung. Foto: !Koss / Flickr
Die Ehe als Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau: Die CVP stört sich an ihrer eigenen Formulierung. Foto: !Koss / Flickr

«Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.» So lautet der erste Satz im Text der CVP-Volksinitiative «Für Ehe und Familie». Das ­eigentliche Kernanliegen jedoch folgt ab dem zweiten Satz: Eheleute sollen bei den Steuern gegenüber Konkubinatspaaren nicht mehr benachteiligt werden. Bei Verheirateten werden heute nämlich Einkommen und Vermögen beider Partner zusammengezählt, was aufgrund der Steuerprogression zu einer höheren Rechnung vom Fiskus führt.

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