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Lei kann es kaum glauben

Der SVP-Kantonsrat und Strippenzieher der Affäre Hildebrand wurde gestern von der Rücktrittsnachricht überrascht – mitten in einem Interview. Seine Reaktion war bemerkenswert.

Hildebrand ist zurückgetreten: Ungläubig schaut Lei auf das Handy der Journalistin.
Hildebrand ist zurückgetreten: Ungläubig schaut Lei auf das Handy der Journalistin.
Screenshot: SF / «10vor10»

Gestern Nachmittag trifft sich ein Team der Nachrichtensendung «10vor10» mit dem Thurgauer SVP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Hermann Lei für ein Interview – als sich die Ereignisse überschlagen. Der Rücktritt des SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand trifft Lei völlig unvorbereitet (Videoausschnitt von «10vor10»).

Als ihn die Journalistin über die neueste Wendung im Fall Hildebrand informiert, fragt Lei mehrmals ungläubig nach. Auch nach einem Blick auf ihr Smartphone scheint er der Sache immer noch nicht ganz zu trauen und vergewissert sich auf seinem Computer. «Ich seich in d'Hosä», kommentiert er dann den Rücktritt.

Die Rolle in der Affäre

Hermann Lei wurde als erster vom IT-Mitarbeiter der Bank Sarasin über die Dollar-Transaktion der Hildebrands informiert. Der Thurgauer SVP-Kantonsrat arrangiert daraufhin ein Treffen mit Parteikollege Christoph Blocher und spielte die Informationen der «Weltwoche» zu. In einem Brief vom 8. Januar 2012 wirft der IT-Mitarbeiter Lei vor, die Informationen ohne seine Zustimmung publik gemacht zu haben.

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