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Die Flucht vor dem Alleinsein

Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (SP) hat stets eine klare Meinung, und die vertritt sie, geschehe, was wolle. Nun kämpft sie um ihre politische Existenz.

Ecken und Kanten: Susanne Leutenegger Oberholzer (SP) sagt immer, was sie denkt.
Ecken und Kanten: Susanne Leutenegger Oberholzer (SP) sagt immer, was sie denkt.
Gaëtan Bally, Keystone

Sie hält ihren frisch geborenen Grossneffen in den Armen. Sanft küsst sie ihn auf die Schläfe. Dieser zärtliche und sehr private Moment ist in einem Bild festgehalten, das auf der Homepage von Susanne Leutenegger Oberholzer zu finden ist. Es lässt nur ansatzweise erahnen, wie gerne die SP-Nationalrätin aus dem Baselbiet selber Kinder gehabt hätte. Mancher spricht auch «vom Drama ihres Lebens». Die 65-Jährige ist seit geraumer Zeit geschieden. Sie lebt allein in ihrer Wohnung in Augst, die sie selber als Refugium bezeichnet, in das sie sich zurückzieht, um sich zu erholen, um zu lesen oder um für Freunde zu kochen.

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