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Die Juso haben einen neuen Präsidenten

Obwohl Fabian Molina ohne Gegner zur Wahl angetreten war, reichte es nur für ein «solides» Resultat.

Der oberste Jungsozialist ist Gewerkschafter und Student: Fabian Molina während der Jahresversammlung der Juso. (15. März 2014)
Der oberste Jungsozialist ist Gewerkschafter und Student: Fabian Molina während der Jahresversammlung der Juso. (15. März 2014)
Keystone

Der 23-jährige Fabian Molina folgt als Präsident der Juso auf David Roth, der heute an der Jahresversammlung in Bern verabschiedet wurde. Gemäss Mitteilung der Partei nahmen rund 300 Personen an der Versammlung teil. Von 239 gültigen Stimmen erhielt Molina 161 Stimmen. Das Resultat sei «solid» in Anbetracht der Tatsache, dass es im Vorfeld grosse Skepsis gegenüber einer Einerkandidatur gegeben habe, sagte Roth.

Gemäss Communiqué sagte Molina nach seiner Wahl, die Jusos wollen sich als stärkste Jungpartei nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern «weiterkämpfen für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität».

Soll die SP im Bundesrat bleiben?

Fabian Molina ist nationaler Jugendsekretär der Gewerkschaft Unia und studiert Geschichte und Philosophie an der Universität Zürich. Zudem sitzt er im Stadtparlament von Illnau-Effretikon und ist Mitglied der Geschäftsleitung der SP Kanton Zürich. Von 2009 bis 2012 war er Co-Präsident der Juso Kanton Zürich. Molina hat chilenische Wurzeln.

David Roth hatte seinen Rücktritt bereits im vergangenen September für diesen März angekündigt. Er hatte das Juso-Präsidium im März 2011 von Cédric Wermuth übernommen. Die Jahresversammlung geht morgen weiter. Dann wollen die Juso über den Verbleib der SP im Bundesrat befinden.

SDA/ldc

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