Zum Hauptinhalt springen

Sind SVP-Hardliner nett genug für den Bundesrat?

Caspar Baader, Adrian Amstutz und Ueli Maurer: Das sind die aussichtsreichsten Kandidaten für den Bundesrat. Ihre Eignung fürs Amt ist umstritten.

SVP-Alphatiere in den Startlöchern: Ueli Maurer, Adrian Amstutz, Caspar Baader.
SVP-Alphatiere in den Startlöchern: Ueli Maurer, Adrian Amstutz, Caspar Baader.
Keystone

Der Erfolg der Opposition zeige sich darin, dass jeder ausser Blocher im Bundesrat genehm sei. Dieses Bonmot gibt die SVP-Spitze zum Besten. In der Tat: Wer sich bei den anderen Parteien umhört, spürt die Bereitschaft, einen der drei in der SVP breit akzeptierten Hardliner zu wählen - Adrian Amstutz, Caspar Baader oder Ueli Maurer.

Alle drei sitzen im Unterstützungskomitee der Minarett-Initiative. Für den Politologen Adrian Vatter ist das «grenzwertig». Trotzdem habe jeder ein prinzipielles Bekenntnis zum Rechtsstaat abgelegt - durch die Arbeit in den Kommissionen. Doch wie steht es mit der Bereitschaft zur Kooperation im Bundesrat? Vatter rät, den Versuch zu wagen. Gefordert seien aber auch die anderen Regierungsmitglieder: «Sie müssen den Willen bekunden, den neuen SVP-Vertreter zu integrieren. Das ist mit Bundesrat Blocher nur ungenügend passiert.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch