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In vielen Ländern ist man ärmer dran

Im internationalen Vergleich herrscht in der Schweiz ein geringes Armutsrisiko. Gemäss Definition der EU gilt als arm, wer alleinstehend nicht mehr als 1200 Franken pro Monat verdient.

Ohne Dach über dem Kopf:Zwei Frauen laufen in Pamplona, Spanien an einem Obdachlosen vorüber.
Ohne Dach über dem Kopf:Zwei Frauen laufen in Pamplona, Spanien an einem Obdachlosen vorüber.
Alvaro Barrientos, Keystone

Armut ist unschön, aber auch relativ. Ein Alleinstehender in der Schweiz, der pro Monat 2200 Franken verdient, gilt laut Bundesamt für Statistik (BfS) als arm. Arm ist hierzulande gemäss BfS-Definition auch eine Familie mit zwei Kindern, die pro Monat ein Einkommen von 4050 Franken erzielt (siehe Text oben). Es bleibt bei solchen Beträgen, nach Abzug der Lebensunterhalts- und Wohnkosten (exklusive Krankenversicherung), tatsächlich nicht viel zum Leben übrig. Ist aber nach landläufigen Vorstellungen schon arm, wer finanziell in prekären Verhältnissen lebt? Nicht unbedingt.

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