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100 Millionen sind für Krippen bereit – und fast niemand holt sie ab

Das Geld wäre eigentlich dazu bestimmt, Eltern zu entlasten. Doch es harzt. Was beim Krippengeld falsch läuft.

Damit die Plätze in einer Kinderkrippe wie jener hier in Zürich billiger werden, müssen die Kantone in all ihren Gemeinden umfangreiche Daten erheben. Foto: Sophie Stieger

Damit die Plätze in einer Kinderkrippe wie jener hier in Zürich billiger werden, müssen die Kantone in all ihren Gemeinden umfangreiche Daten erheben. Foto: Sophie Stieger

Fabian Fellmann@fabian_fellmann

So ohne weiteres reicht der lange Arm des Gesetzes, mit dem der Bund Krippenplätze fördern will, nicht bis nach Neuheim ZG. Idyllisch liegt das ländliche Dorf in einer hügeligen Landschaft, eingesäumt von Sihl und Lorze, steuergünstig – und familienfreundlich. Für die mit 2243 Einwohnern kleinste Zuger Gemeinde heisst das: Sie bietet vor und nach der Schule sowie am Mittag eine Kinderbetreuung an. Für jüngere Kinder vergünstigt sie zwei Krippenplätze in der Nachbargemeinde Menzingen.

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