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400-Millionen-Geschenk für die Bauern?

Am Mittwoch entscheidet der Nationalrat, ob «Bauland­bauern» ihr Steuerprivileg ­behalten – oder ob sie gleich viele Steuern zahlen müssen wie andere Unternehmer. Auf dem Spiel ­stehen 400 Millionen Franken pro Jahr für Bund und AHV.

Bauern, die Bauland verkaufen, sollen neu massiv mehr Steuern zahlen. Doch für sie gibt es Hoffnung.
Bauern, die Bauland verkaufen, sollen neu massiv mehr Steuern zahlen. Doch für sie gibt es Hoffnung.
Keystone

Auch der Staat kann jeden Franken nur einmal ausgeben. Deshalb sind nicht nur Budgets, ­sondern auch Steuer­reformen immer Verteilkämpfe. Wenn zum Beispiel das Parlament Familien entlastet, sinken auto­matisch die Chancen, dass die Steuern für Firmen reduziert werden.

Umso erstaunlicher, dass das Geschäft, das der Nationalrat am Mittwoch berät, bisher wenig Beachtung fand. Immerhin geht es um 400 Millionen Franken pro Jahr, die der Allgemeinheit fehlen würden. Diese Ausfälle würden sich je hälftig auf den Bund (Steuern) und die AHV (Lohnbeiträge) aufteilen.

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