Anti-Terror-Aktion in Frankreich und der Schweiz

Bei einem koordinierten Einsatz gegen Islamisten wurden zehn Personen verhaftet, darunter eine Kolumbianerin in der Schweiz und ein Schweizer in Frankreich.

Zehn Personen bei Anti-Terror-Operation verhaftet: Ein Polizist am Flughafen Charles de Gaulle in Paris. (Archiv)

(Bild: Keystone Etienne Laurent)

Anti-Terror-Einsätze in der Schweiz und in Frankreich: Die Bundesanwaltschaft hat heute Hausdurchsuchungen in den Kantonen Waadt und Neuenburg durchgeführt und eine 23-jährige Kolumbianerin verhaftet, wie die Bundesanwaltschaft mitteilt.

Die Untersuchungen laufen seit Juni 2016. Im Visier war neben der Kolumbianerin ein 27-jähriger Schweizer. Dieser wurde in Frankreich verhaftet, zusammen mit acht weiteren Personen.

Da die beiden Personen in Kontakt miteinander standen, wurden die Operationen in den beiden Ländern in enger Zusammenarbeit durchgeführt, wie die Bundesanwaltschaft schreibt. Dafür wurde eine gemeinsame Ermittlungsgruppe gegründet.

«Beunruhigende Nachrichten»

Gemäss der französischen Agentur afp nahm die Polizei insgesamt zehn Terrorverdächtige fest. Die Verdächtigen in Frankreich wurden in der Region Paris und im Südosten Frankreichs verhaftet. Gemäss Ermittlern sollen sie über ihre Handys «beunruhigende Nachrichten» ausgetauscht haben. Über die Mitteilungs-App Telegram sollen sie Gewalttaten geplant haben. Diese sind laut Justizkreisen aber noch wenig konkret gewesen.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt