Harte Strafen für «Jetset-Jihadisten» gefordert

Das Führungstrio des Islamischen Zentralrats soll wegen Terrorpropaganda mit zwei Jahren Freiheitsentzug bestraft werden.

Nicolas Blancho (r.) und Qaasim Illi (l.) erscheinen zum Prozess in Bellinzona. Foto: Alessandro Crinari (Keystone)

Thomas Knellwolf@KneWolf
Kurt Pelda@KurtPelda

Verhüllen sich beim Islamischen Zentralrat Schweiz nur die Frauen? Oder ­verschleiert der IZRS auch seine Terrorpropaganda? Die Bundesanwaltschaft wirft den Führern der salafistischen Berner Organisation genau dies vor. Für deren Terrorspezialisten ist erwiesen: Die Hardliner aus dem Vorort Bümpliz warben für al-Qaida, unter dem Deckmantel des Journalismus. Deshalb verlangte Staatsanwältin Juliette Noto gestern vom Bundesstrafgericht für das männliche IZRS-Spitzentrio eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Die Strafen sollen bedingt erlassen werden, bei einer langen Probezeit von fünf Jahren.

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