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Aargauer auf Achterbahnfahrt

Keinen Kanton betrifft das Ende des Atomzeitalters mehr als den Aargau. Und so gerät dort manch ein Politiker ins Schlingern. Die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen.

Rechtsumkehrt hiess es gestern im Kanton Aargau: Die Regierungsräte Urs Hofmann (l.,SP) und Peter C. Beyeler (r.,FDP) erklärten, warum sie den von Bundesrat und Nationalrat beschlossenen Ausstieg für «eine wichtige energiepolitische Weichenstellung» halten.
Rechtsumkehrt hiess es gestern im Kanton Aargau: Die Regierungsräte Urs Hofmann (l.,SP) und Peter C. Beyeler (r.,FDP) erklärten, warum sie den von Bundesrat und Nationalrat beschlossenen Ausstieg für «eine wichtige energiepolitische Weichenstellung» halten.
Keystone
Mochte im Nationalrat nicht abstimmen: Corina Eichenberger (FDP, AG) enthielt sich der Enthaltung ihrer Partei.
Mochte im Nationalrat nicht abstimmen: Corina Eichenberger (FDP, AG) enthielt sich der Enthaltung ihrer Partei.
Keystone
Gleich zwei Reaktorblöcke auf einem Platz: Kernkraftwerk Beznau I und II in den Aargauer Gemeinden Döttingen und Böttstein.
Gleich zwei Reaktorblöcke auf einem Platz: Kernkraftwerk Beznau I und II in den Aargauer Gemeinden Döttingen und Böttstein.
Keystone
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«Ich werde sicher nicht Ja stimmen», erklärte der Aargauer CVP-Politiker Markus Zemp im Vorfeld der AKW-Ausstiegsabstimmung im Nationalrat vom letzten Mittwoch. Sein Parteipräsident, Christophe Darbellay, sowie CVP-Bundesrätin Doris Leuthard brachten ihn mit der Ausstiegsstrategie in die Bedrouille. Zemp stimmte dann aber auch nicht Nein, sondern enthielt sich der Stimme. Allein das zeigt schon, wie die Stimmungslage im Kanton mit den drei Reaktorblöcken Leibstadt sowie Beznau I und II ist. «Herumeiern» lautet der populäre Begriff für die Unfähigkeit, sich zu entscheiden.

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