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«Alarmismus der Stromfirmen»

Wie schlecht steht es wirklich um die Schweizer Wasserkraft? Urs Meister, Kadermitglied und Energieexperte bei der Denkfabrik Avenir Suisse, sieht wenig Grund zur Sorge.

Das Bundesamt für Energie prüft den Kauf von Schweizer Wasserkraftwerken.
Das Bundesamt für Energie prüft den Kauf von Schweizer Wasserkraftwerken.
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Der Stausee von Grande Dixence:  «Viele sind sich gar nicht bewusst, wie dramatisch die Situation ist», sagt Jasmin Staiblin, die Cheffin des Stromkonzerns Alpiq
Der Stausee von Grande Dixence: «Viele sind sich gar nicht bewusst, wie dramatisch die Situation ist», sagt Jasmin Staiblin, die Cheffin des Stromkonzerns Alpiq
zvg
Urs Meister: «Wasserkraft überlebt auch ohne Subventionen.»
Urs Meister: «Wasserkraft überlebt auch ohne Subventionen.»
zvg
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Urs Meister, diverse Stromunternehmen warnen vor dem Untergang der Wasserkraft. Ist dies eine realistische Gefahr – oder Alarmismus, um an die Subventionstöpfe zu kommen? Urs Meister: Zu einem gewissen Grad ist das Alarmismus. Die Situation der Wasserkraft ist nicht derart besorgniserregend. Einerseits sind die Kosten und damit die Wirtschaftlichkeit sehr unterschiedlich. Andererseits profitieren viele Betreiber von der Möglichkeit, bei den Verbrauchern in der Grundversorgung kostendeckende Tarife zu verrechnen.

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