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Alles legal – nur bitte nicht fotografieren

Ein italienischer «Offshore-Guru» wirbt in Lugano für Steuerparadiese. Italiener kommen in Massen, die Banken gehen auf Distanz.

Fotografieren verboten: Fotografen waren an der Konferenz mit dem Titel «Die Steuerparadiese 2011» nicht willkommen. (Symbolbild)
Fotografieren verboten: Fotografen waren an der Konferenz mit dem Titel «Die Steuerparadiese 2011» nicht willkommen. (Symbolbild)
Keystone

Draussen sieht man viel Pelz und noble Aktentaschen. Drinnen im Foyer präsentiert eine Tessiner Garage zwei silbergraue Luxusautos der Marke Bentley. Lang ist die Schlange vor dem Eingang des Kongresszentrums in Lugano, das die Konferenz mit dem Titel «Die Steuerparadiese im 2011» beherbergt. Es braucht wenig Fantasie, um herauszufinden, worum es bei der Veranstaltung geht: «Steuerparadiese und Offshore-Gesellschaften – wie man nicht in die Illegalität abrutscht», heisst es auf der Ankündigung im Internet. Und: «Steuern zu hinterziehen, ist illegal. Steuern auszuweichen, ist es nicht.»

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