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Anschläge in Norwegen reissen in Zug alte Wunden auf

Nach den Terrorattacken in Oslo und auf der Insel Utöya drückt die Zuger Regierung Norwegen tiefe Anteilnahme aus. Der Kanton fühle sich dem Land besonders verbunden, heisst es in einem Schreiben.

Alt Erinnerungen werden wach: Die Ambulanz versorgt die Verletzten nach dem Amoklauf im Zuger Regierungsgebäude im September 2001.
Alt Erinnerungen werden wach: Die Ambulanz versorgt die Verletzten nach dem Amoklauf im Zuger Regierungsgebäude im September 2001.
Reuters

Die Terroranschläge in Norwegen lassen im Kanton Zug schwarze Erinnerungen aufleben. Vor knapp zehn Jahren kamen bei einem Attentat in Zug 14 Mitglieder des Parlaments und der Regierung ums Leben. Nun nimmt die Zuger Regierung offiziell Anteil am Leid der Norweger. Der Kanton fühle sich nach dem Anschlag auf das Zuger Parlamentsgebäude besonders verbunden mit Norwegen, heisst es in einem Kondolenzschreiben.

Gerade wegen der traditionellen Offenheit und Nähe der Behörden zur Bevölkerung habe diese Tat Zug besonders betroffen. Verständlich sei daher, dass sich Norwegen nun um die Offenheit der Gesellschaft und die Bürgernähe der Politik sorgt. «Wir können Sie nur mit aller Kraft darin bestärken, für diese wichtigen Werte in einer offenen von Respekt und Toleranz geprägten Demokratie einzustehen,» schreibt die Regierung.

Zugunsten einer lebenswerten Zukunft derjenigen Generation, die nun Opfer zu beklagen habe, müsse für eine Gesellschaft gekämpft werden, in welcher Unterschiede von Herkunft, Rasse, Religion oder Geschlecht Raum haben und Meinungsverschiedenheiten fair und gewaltfrei ausgetragen werden.

SDA/wid

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