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Arbeitgeber fordern mehr ausländische Fachkräfte

Der Arbeitgeberverband sorgt bei sämtlichen Parteien für rote Köpfe: Er verlangt die Erhöhung der Kontingente für Arbeitskräfte aus dem Ausland.

Die Wirtschaft ruft nach Spezialisten: Fachkräfte vor der Firma Google.
Die Wirtschaft ruft nach Spezialisten: Fachkräfte vor der Firma Google.
Keystone

In einer Stellungnahme an den Bund fordert der Arbeitgeberverband eine markante Erhöhung der Kontingente für ausländische Fachkräfte, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Das bestehende Kontingent für Kurzaufenthalter aus Drittstaaten soll für 2015 von 5000 auf 5500 Einheiten erhöht werden, die Zahl der Dienstleistungserbringer aus der EU um 1000 auf 4500 Einheiten.

Nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative durch das Volk sei diese Forderung «politisch unklug», kritisiert FDP-Präsident Philipp Müller. CVP-Chef Christophe Darbellay erwartet aus den gleichen Gründen eher eine Reduktion der Bewilligungen. Für SVP-Nationalrat Heinz Brand steht der Wunsch der Arbeitgeber «mehr als nur quer in der Landschaft». Und SP-Fraktionschef Andy Tschümperlin sagt, die Arbeitgeber müssten endlich wieder die eigenen Leute befähigen, die notwendigen Aufgaben zu übernehmen.

Der Arbeitgeberverband verteidigt sich: «Die Diskussionen über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative haben heute noch keinen Einfluss auf die Festlegung der Höchstzahlen», schreibt er. «Im Gegenteil benötigt die Wirtschaft gerade jetzt ein klares Zeichen, dass auch weiterhin die benötigten Spezialisten aus dem Ausland angestellt werden können.»

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