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ARD entlarvt den Drogenguru von Lüsslingen

Mit versteckter Kamera filmte der TV-Sender eine Sitzung beim umstrittenen Psychiater Samuel Widmer. Ergebnis der Recherche: Widmer setzt verbotene Substanzen ein.

«Sie haben uns im Glauben gehalten, sie planten einen positiven Bericht»: Samuel Widmer. Foto: Alessandro Della Bella
«Sie haben uns im Glauben gehalten, sie planten einen positiven Bericht»: Samuel Widmer. Foto: Alessandro Della Bella

Das neue Sendegefäss «Beckmann» auf dem deutschen Sender ARD hat am Montag in einer spektakulären Aktion den Schweizer Psychiater Samuel Widmer des Drogenmissbrauchs überführt. Der Leiter der Kirschblütengemeinschaft in Nennigkofen-Lüsslingen SO behauptet, bei seinen Gruppentherapien die legalen Arzneimittel Ephedrin und Ketamin einzusetzen. Die Sendung entlarvte dies als Schutzbehauptung: Ein Reporter nahm inkognito an einer kollektiven Sitzung teil und schmuggelte die verwendeten Substanzen anschliessend aus dem Zentrum. Die Laboruntersuchungen ergaben, dass es sich um die verbotenen Drogen Meskalin und MDMA handelte.

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