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Armeebeiräte sind mit der Kampfjet-Lobby verbandelt

Das Gremium, das die Schweizer Armee bei ihrer Zukunftsplanung berät, ist nicht unabhängig.

Der Rafale ist einer von drei Jets, die der Bundesrat für den Tiger-Teilersatz evaluiert: An der Paris Air Show war er in einer Demonstration zu sehen.
Der Rafale ist einer von drei Jets, die der Bundesrat für den Tiger-Teilersatz evaluiert: An der Paris Air Show war er in einer Demonstration zu sehen.
Keystone

Pro Tell, Pro Militia, ETH Zürich oder Schweizerische Offiziersgesellschaft. Der 17-köpfige Armee-Beirat, der das Verteidigungsdepartement (VBS) in wichtigen Fragen zur Zukunft der Armee berät, besteht aus Vertretern verschiedener meist armeenaher Organisationen. Die PR-Agentur Farner hingegen sei im Beirat nicht vertreten, erklärte der Bundesrat am Montag auf eine Anfrage des grünen Nationalrats und GSoA-Strategen Jo Lang. Das stimmt zwar formell, aber: Im Beirat sitzen je ein Vertreter des Vereins Sicherheitspolitik und Wehrwissenschaft (VSWW) und der Arbeitsgemeinschaft für eine wirksame und friedenssichernde Milizarmee (AWM). Beide Organisationen werden von der PR-Agentur Farner geführt.

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