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Asylrichter erschweren rasche Abschiebungen

Die Schweiz darf illegale Asylsuchende nicht einfach ins zuständige Einreiseland abschieben. Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hebelt die Grundregel des Dubliner Asylabkommens faktisch aus.

Peter Meier
Besser prüfen: Wegen prekärer Zustände wie hier im bulgarischen Flüchtlingslager Harmanly ist es aus humanitären Gründen mitunter problematisch, Asylsuchende zurückzuschicken.
Besser prüfen: Wegen prekärer Zustände wie hier im bulgarischen Flüchtlingslager Harmanly ist es aus humanitären Gründen mitunter problematisch, Asylsuchende zurückzuschicken.
Keystone

Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) schreibt den Asylbehörden neue Auflagen vor: Das Staatssekretariat für Migration (SEM) muss künftig auch bei klaren Dublin-Fällen stets alle relevanten Umstände vertieft abklären und konkret begründen, warum es die Gesuche nicht selbst behandeln will. Das haben die St. Galler Asylrichter jüngst per Grundsatzurteil verfügt. Rasche Entscheide und Rückführungen von illegalen Migranten werden so noch schwieriger.

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