Automatenumrüsten in der ganzen Schweiz – wegen Falschgeld

Im Wallis wurden über tausend gefälschte Fünfliber gefunden – das gibt viel Arbeit. Nicht nur für die Polizei, sondern auch für Automatenbetreiber.

Münzautomaten in der ganzen Schweiz müssen im Kampf gegen das Falschgeld umgerüstet werden: Ein Kunde lässt Münz in einen Automat. (Archivbild)

Münzautomaten in der ganzen Schweiz müssen im Kampf gegen das Falschgeld umgerüstet werden: Ein Kunde lässt Münz in einen Automat. (Archivbild)

(Bild: Keystone Peter Lauth)

Wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte, wurde Anfang Mai am Zoll in Gondo VS ein Personenwagen mit italienischem Kennzeichen angehalten und kontrolliert. Dabei fand das Schweizer Grenzwachtskorps im Kofferraum einen weissen Jutesack mit 1086 gefälschten Fünffrankenstücken im Wert von 5430 Franken.

Gegen die zwei Italiener im Alter von 34 und 38 Jahren wurde eine Untersuchung eingeleitet. Sie hatten beabsichtigt, mit den gefälschten Fünffrankenstücken von Mailand über den Simplonpass nach Brig zu fahren, wie die Walliser Kantonspolizei schreibt.

Konsequenzen für Automatenbetreiber

Der Falschgeldfund hat Konsequenzen für Automatenbetreiber. Schweizweit müssen diverse Münzautomaten aufgerüstet werden, sagt die Bundeskriminalpolizei gegenüber «Radio 24». Beim Fund soll es sich nur um einen Bruchteil der gefälschten Münzen gehandelt haben, heisst es gemäss Radio 24 bei der Polizei. Der Leiter des Kommissariats Falschgeld, Alain Zurwerra, sagte: «Wir arbeiten eng mit den Automatenherstellern zusammen, damit ihre Maschinen möglichst schnell die Fälschungen erkennen.»

rsz/sda

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