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«Bahnpreise erhöhen oder Ausbau zurückfahren»

Eine Indiskretion bei Bund oder SBB hat ans Licht gebracht, dass das Bundesamt für Verkehr höhere Bahntarife empfiehlt. Der unpopuläre Vorschlag erhält Unterstützung aus dem Nationalrat.

«Wir müssen bereit sein, für die Kosten der Mobilität aufzukommen, und können nicht einfach beim Bund anklopfen»: Martin Candinas, Nationalrat der CVP des Kantons Graubünden.
«Wir müssen bereit sein, für die Kosten der Mobilität aufzukommen, und können nicht einfach beim Bund anklopfen»: Martin Candinas, Nationalrat der CVP des Kantons Graubünden.
Gaetan Bally, Keystone
«Die Billette müssen bezahlbar bleiben, sonst steigen die Leute von der Bahn aufs Auto um»: Evi Allemann, SP-Nationalrätin des Kantons Bern.
«Die Billette müssen bezahlbar bleiben, sonst steigen die Leute von der Bahn aufs Auto um»: Evi Allemann, SP-Nationalrätin des Kantons Bern.
Marcel Bieri, Keystone
Adressat war Andreas Meyer, Chef der SBB, hier an einer Medienkonferenz am 30. August 2013 in Bern.
Adressat war Andreas Meyer, Chef der SBB, hier an einer Medienkonferenz am 30. August 2013 in Bern.
Peter Klaunzer, Keystone
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Vor einer Woche ist bekannt geworden, dass der Unterhalt des SBB-Schienennetzes rund 70 Millionen Franken mehr kostet als erwartet. Bisher war unklar, wie die SBB dieses Loch stopfen wollen. SBB-Chef Andreas Meyer beteuerte vergangene Woche, dass die Tarife für das Jahr 2014 nicht erhöht werden. Als Folge einer Indiskretion, entweder beim Bund oder bei den SBB, kommt nun ans Licht, dass die SBB beim Bund um Unterstützung gebeten haben – und abgeblitzt sind.

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