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Bauern fürchten um ihre «Chüngelitöter»

Viele Landwirte glauben, ein Ja zur Waffenschutz-Initiative würde sie ihres Gewehrs berauben, das sie für Nottötungen von kranken Tieren brauchen.

Noch sind die genauen Bewilligungskriterien für den privaten Waffenbesitz bei einem Ja zur Waffenschutz-Initiative nicht definiert. Klar ist nur, dass Armeewaffen nicht mehr zu Hause, sondern im Zeughaus gelagert werden müssten. Für alle anderen Waffen hätte das Parlament die Bedingungen in einem Gesetz festzuschreiben. Sicher ist, dass Käufer und Besitzer einer privaten Waffe einen Bedürfnis- und einen Fähigkeitsnachweis bräuchten.

Das gibt unter den Bauern zu reden. Einige unter ihnen erachten ein Gewehr auf dem Hof für ebenso nötig wie Beil und Spaltstock. Sie sind wild entschlossen, ihre Waffen zu behalten – notfalls unter Umgehung einer allfälligen Meldepflicht. Deshalb will keiner der befragten Bauern seinen Namen in der Zeitung sehen.

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