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Beamte müssen absurde Tarife abschaffen

Der Bund engagiert für Millionen Übersetzungsfirmen. Nachdem bekannt wurde, dass er dabei die besten und günstigsten Anbieter mit absurden Mindesttarifen vom Wettbewerb ausschliesst, reagiert der Bundesrat.

Künftig sollen die nachweislich besten und günstigsten Übersetzer nicht mehr ausgeschlossen werden.
Künftig sollen die nachweislich besten und günstigsten Übersetzer nicht mehr ausgeschlossen werden.
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Die Bundesämter lassen Jahr für Jahr Zehntausende amtliche Papiere von Privatfirmen übersetzen: Gerichtsakten, Verfü­gungen, Broschüren. Allein für ­wiederkehrende Übersetzungen zahlt die Verwaltung jährlich 12,5 Millionen Franken.

Dazu kommen Millionen für ausseror­dentliche Übersetzungen. Dabei schreibt die Bundeskanzlei sämtlichen Bundesämtern vor, den Firmen mindestens 40 Rappen pro Wort zu zahlen, unabhängig davon, wie viel tiefer der Marktpreis ist.

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