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Bern feiert den Lokaljournalismus

Im Berner Stadttheater wurde am Freitag der erste Schweizer Medienpreis für Lokaljournalismus vergeben. Der beste Artikel des Jahres beleuchtet die Armut im Aargau.

Strahlende Siegerin: Jury-Präsidentin Sylvia Egli von Matt (rechts) überreicht Sabine Kuster den ersten Preis in der Kategorie Print.
Strahlende Siegerin: Jury-Präsidentin Sylvia Egli von Matt (rechts) überreicht Sabine Kuster den ersten Preis in der Kategorie Print.
Keystone

Er sei die Königsdisziplin des Journalismus – der schwierigste Job überhaupt innerhalb der Medienbranche. Bei der gestrigen Verleihung des Schweizer Medienpreises im Berner Stadttheater heimste die Sparte Lokaljournalismus eine Menge Lob ein.

Zum ersten Mal wurde der ehemalige «BZ-Lokaljournalismus-Preis» im Rahmen des neuen Schweizer Medienpreises vergeben. Die Ehre der ersten Preisträgerin in der Kategorie Print gebührt Sabine Kuster. Die Mitarbeiterin der Aargauer Zeitung hatte die Jury mit ihrer Artikelserie zum Thema «Armut im Aargau» überzeugt. Während eines ganzen Jahres hatte Kuster eine Sozialhilfe empfangende Familie begleitet und über deren Kampf mit dem Geld berichtet. Damit löste sie unter ihren Leserinnen und Lesern eine heftige Diskussion über Armut und Sozialhilfe in der Schweiz aus. «Die Reaktionen haben mich überrascht», sagte Sabine Kuster bei der Preisübergabe. «Einige wollten sofort spenden und andere kritisierten die Sozialhilfe aufs Ärgste.» In der Kategorie TV gewann Matthias Achermann mit seinem Beitrag über die gravierenden Sicherheitsmängel am Schützenfest in Aarau. In der Kategorie Radio setzte sich Stefan Kohler durch.

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