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Bern interveniert nach Snowdens Aussagen bei US-Botschaft

Das EDA bestätigt, dass der NSA-Whistleblower Edward Snowden als US-Diplomat in Genf tätig war. Bern fordert von den USA weitere Informationen und ruft die diplomatischen Pflichten in Erinnerung.

«Die Schweiz erwartet, dass sich die Mitglieder der diplomatischen Vertretungen an die Gesetze des Gastgeberlandes halten»: Ein Berner Polizist bewacht die US-Botschaft in Bern. (11. September 2001)
«Die Schweiz erwartet, dass sich die Mitglieder der diplomatischen Vertretungen an die Gesetze des Gastgeberlandes halten»: Ein Berner Polizist bewacht die US-Botschaft in Bern. (11. September 2001)
Keystone

Die Schweiz reagiert auf die Aussagen von Edward Snowden, der sich als Quelle für die Enthüllungen zum US-Geheimdienst NSA zu erkennen gab. Dabei erzählte Snowden dem britischen «Guardian» auch von seiner Zeit in Genf. Dort soll er unter diplomatischem Schutz als US-Agent tätig gewesen sein.

«Angewidert» habe er in der Schweiz den Plan gefasst, die Öffentlichkeit über die Machenschaften seiner Regierung zu informieren. Snowden berichtet, wie die CIA einen Banker mittels Alkohol, einem Verkehrsdelikt und einer Verhaftung dazu gebracht haben soll, Informationen über Schweizer Banken zu liefern.

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