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Berns Boni-Steuer passt Minder nicht

Der Vorschlag des Bundesrates ist aus Sicht des Schaffhauser Unternehmers Thomas Minder «die schlechteste Lösung, um das Problem zu lösen».

Kämpft weiter mit seiner Initiative gegen die Abzocker: Unternehmer Thomas Minder.
Kämpft weiter mit seiner Initiative gegen die Abzocker: Unternehmer Thomas Minder.
Keystone

Boni in der Höhe von über zwei Millionen Franken zu besteuern bedeute, den Aktionären einen Teil des Unternehmensgewinns wegzunehmen, sagte Minder am Samstag gegenüber der Westschweizer Zeitung «Le Temps». Stattdessen müssten den Lohn-Exzessen mit einem Ausbau der Aktionärsrechte bei börsenkotierten Unternehmen begegnet werden. Genau dies sieht Minders Abzocker-Initiative vor.

Nach dem Vorschlag des Bundesrates würden Boni, die vom Unternehmensgewinn abhängen, als Gewinnverteilung betrachtet und besteuert. Damit soll es für Banken weniger attraktiv sein, millionenhohe Boni auszuzahlen. Die Landesregierung stützte sich beim Vorschlag auf einen Zwischenbericht einer Expertenkommission. Ein konkretes Projekt soll aber erst später folgen. Die SP fordert dagegen sofortige Massnahmen, ansonsten will sie dem UBS-Staatsvertrag mit den USA nicht zustimmen.

SDA/cpm

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