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Besuch vom stillen Superstar

Christian Wulff, der neue deutsche Bundespräsident, ist «ein stiller Superstar» mit dem «diskreten Charme der Seriosität». Am Mittwoch kommt der 51-Jährige für einen zweitägigen Staatsbesuch nach Bern.

Christian Wulff hat einen fulminanten Start als deutscher Bundespräsident hingelegt: Am 2.Juli wurde er im Bundestag vereidigt. In den drei darauffolgenden Wochen absolvierte er Antrittsbesuche in nicht weniger als sechs Ländern.

Bei seinem Abstecher an die Fussballweltmeisterschaft nach Südafrika sagte Wulff spontan, dass Bundestrainer Joachim Löw den Verdienstorden der Bundesrepublik bekomme und stellte den Nationalspielern das Silberne Lorbeerblatt in Aussicht. Etwas überstürzt, wie sich kurz darauf zeigte, denn der Weg zu derartigen Ehrungen ist in Deutschland langwierig und stark bürokratisiert. Ohne den Einbezug der betroffenen Bundesländer etwa geht da gar nichts.

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