Bittere Niederlage für SP-Fraktionschef

Bei der Ständeratsnomination der SP Waadt kams zur Kampfwahl. Eine Frau machte das Rennen.

Ständeratsnomination in der Waadt: Die Vize-Präsidentin der SP Schweiz Ada Marra (links) erhielt 166 Stimmen, 159 Stimmen gingen an Fraktionschef Roger Nordmann.

Ständeratsnomination in der Waadt: Die Vize-Präsidentin der SP Schweiz Ada Marra (links) erhielt 166 Stimmen, 159 Stimmen gingen an Fraktionschef Roger Nordmann.

(Bild: Keystone Laurent Gillieron)

Nationalrätin Ada Marra ist von der Waadtländer SP als Kandidatin für die Ständeratswahlen vom kommenden 20. Oktober nominiert worden. An einem ausserordentlichen Parteikongress in Moudon VD wurde sie Nationalrat und Fraktionspräsident Roger Nordmann vorgezogen.

Die Kampfwahl zwischen den beiden aus Lausanne stammenden Kandidierenden für den Ständerat ist vor den knapp 330 Parteidelegierten knapp ausgegangen. Die 46-jährige Vize-Präsidentin der SP Schweiz erhielt schliesslich 166 Stimmen. Der gleichaltrige unterlegene Fraktionspräsident Nordmann kam auf 159 Stimmen.

Nomination für Nationalratssitze

Marra wird damit auf eine gemeinsame Liste mit der Grünen Adèle Thorens ins Rennen um die beiden Waadtländer Ständeratssitze steigen. Ziel der SP Waadt ist es, den Sitz von Géraldine Savary zu verteidigen, die wegen der Kontroverse um den Milliardär Frederik Paulsen nicht mehr antritt.

Der Parteikongress wählte am Samstag aus insgesamt 29 Kandidaten auch jene 19 aus, die um die gleich vielen Waadtländer Nationalratssitze in Bern kämpfen sollen. Derzeit besetzt die SP fünf. Der Bisherige Samuel Bendahan holte sich mit 290 Stimmen das beste Ergebnis, Roger Nordmann erhielt 277 Stimmen, Brigitte Crottaz 271 und Pierre-Yves Maillard 251.

nlu/sep/sda

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