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Blocher nimmt ein ungewohntes Wort in den Mund

Der SVP-Chefstratege spricht von einem Kompromiss: Er will zwei Bundesratskandidaten präsentieren, die nicht anecken. Damit widerspricht er Parteichef Toni Brunner.

Christoph Blocher für einmal ganz zahm: «Natürlich werden wir versuchen, mit den anderen Parteien Kompromisse zu schmieden.»
Christoph Blocher für einmal ganz zahm: «Natürlich werden wir versuchen, mit den anderen Parteien Kompromisse zu schmieden.»
Keystone

Das sind ungewohnt sanfte Töne eines eigentlich Dauerempörten: Im «Echo der Zeit» des Schweizer Radios zeigt sich SVP-Chefstratege Christoph Blocher nach dem grossen Triumph vom Sonntag kompromissbereit. Für die Bundesratswahlen im Dezember werde seine Partei dem Parlament nicht nur einen, sondern zwei Kandidaten zur Auswahl präsentieren. Und zwar zwei Kandidaten, die nicht zu sehr «anecken». Schliesslich verfüge seine Partei über genügend Anwärter mit Format, so Blocher.

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