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Borer und das Projekt Gotthard

Der Ex-Botschafter versucht als Berater eines Russen, den Steuerstreit mit Deutschland und den USA zu nutzen und Druck auf die Bundesanwaltschaft aufzubauen. Im Projekt Gotthard sollen Politiker und Journalisten instrumentalisiert werden.

Über die Hyposwiss seien 3 Milliarden Franken gewaschen worden, sagt Thomas Borer, doch der Bundesanwalt schreite nicht ein: «Ein Skandal für den Finanzplatz.» (Bild vom 4. Juli 2012, Jubiläumsfeier der Handelskammer Deutschland Schweiz im Kongresshaus Zürich)
Über die Hyposwiss seien 3 Milliarden Franken gewaschen worden, sagt Thomas Borer, doch der Bundesanwalt schreite nicht ein: «Ein Skandal für den Finanzplatz.» (Bild vom 4. Juli 2012, Jubiläumsfeier der Handelskammer Deutschland Schweiz im Kongresshaus Zürich)
Keystone
Ausriss aus dem Projekt Gotthard, das Borers Strategie detailliert beschreibt.
Ausriss aus dem Projekt Gotthard, das Borers Strategie detailliert beschreibt.
ZvG
Deripaska zeigt dem Präsidenten Medwedew die Produktionshallen in Sibirien. An UC Rusal sind auch Viktor Vekselberg sowie Glencore beteiligt. (Bild vom 11. März 2011)
Deripaska zeigt dem Präsidenten Medwedew die Produktionshallen in Sibirien. An UC Rusal sind auch Viktor Vekselberg sowie Glencore beteiligt. (Bild vom 11. März 2011)
Keystone
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Die Krise auf dem Finanzmarkt, verbunden mit dem Steuerstreit mit Deutschland und den USA, hat nicht nur Opfer. Dank dem angeschlagenen Image schlägt die Stunde der Lobbyisten und PR-Berater. Einer der erfolgreichsten ist Thomas Borer, Ex-Botschafter der Schweiz in Berlin und erfolgreicher Unterhändler bei der Beilegung des Streits um die Holocaustgelder mit den Juden in den USA. Heute arbeitet Borer für den russischen Oligarchen Oleg Deripaska.

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