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So stehen die Chancen für eine Abschaffung des Eigenmietwerts

Das Zinsumfeld ist günstig, und die Hauseigentümer sind bereit, Steuerabzüge zu opfern. Welche Varianten im Gespräch sind.

Claudia Blumer
Starthilfe: Für «Ersterwerber» ist ein einmaliger Abzug angedacht, damit junge Leute mit wenig Vermögen nicht ewig warten müssen, bis sie sich ein Haus kaufen können. Foto: Christian Beutler, Keystone
Starthilfe: Für «Ersterwerber» ist ein einmaliger Abzug angedacht, damit junge Leute mit wenig Vermögen nicht ewig warten müssen, bis sie sich ein Haus kaufen können. Foto: Christian Beutler, Keystone

Kurz nach der Jahrtausendwende, bevor das Volk über das Steuerpaket und die darin enthaltene Abschaffung des Eigenmietwerts abstimmte, führten Gegner und Befürworter einen erbitterten Kampf. Initianten waren die Hauseigentümer, potenzielle Verlierer die Hypothekarbanken und Vermögensverwalter. Sie befürchteten Einbussen, wenn Hausbesitzer den Eigenmietwert – im Grunde fiktive Mieteinnahmen – nicht mehr versteuern und im Gegenzug Schuldzinsen nicht mehr vom steuerbaren Einkommen abziehen können. Die Leute würden sich weniger verschulden, und es wäre weniger Geld im Umlauf, das den Vermögensverwaltern übergeben wird.

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