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Breiter gestaffelte Schulferien sollen dem Tourismus helfen

Der Schweizer Tourismus ruft die Schulen zur Hilfe. Verbände und Politiker fordern eine bessere Koordination der Schulferien. Das soll auch die Preise senken.

«Die einheimischen Gäste sind die Stütze des Tourismus»: Kinder und Leiter sind am ersten Ferientag auf dem Hauptbahnhof in St. Gallen auf dem Weg ins Sommerlager. (5. Juli 2002)
«Die einheimischen Gäste sind die Stütze des Tourismus»: Kinder und Leiter sind am ersten Ferientag auf dem Hauptbahnhof in St. Gallen auf dem Weg ins Sommerlager. (5. Juli 2002)
Regina Kühne, Keystone

Mit einer breiteren Staffelung soll die Saison verlängert und eine gleichmässigere Auslastung erzielt werden. Das führe auch zu tieferen Preisen, sagt Pascal Jenny, Kurdirektor von Arosa und Präsident der neugegründeten Tourismus-Partei, zur «Schweiz am Sonntag».

Jenny will in allen Kantonen Politiker finden, welche die Forderung vorantreiben. CVP-Nationalrat Dominique de Buman, als Präsident von Seilbahnen Schweiz und Präsident des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV) einer der einflussreichsten Tourismus-Vertreter, unterstützt die Forderung: «Die einheimischen Gäste sind die Stütze des Tourismus, insbesondere in Zeiten eines starken Franken. Bei den Schweizern hat der Tourismus noch ein grosses Potenzial: Dieses lässt sich besser ausschöpfen, wenn wir die Ferien kantonal besser verteilen», sagt er der «Schweiz am Sonntag». «Es ist ein grosses Problem, dass die Ferien heute auf wenige Hochsaison-Wochen konzentriert sind. Sie müssten sich über eine viel längere Zeit erstrecken.»

Auch die Schulen signalisieren Wohlwollen. Christoph Eymann, Präsident der kantonalen Erziehungsdirektorenkonferenz, steht der Idee positiv gegenüber. «Bei einem Vorstoss werden wir uns sicher mit den Terminen befassen», sagt er dem Blatt. Viele Familien würden ihre Ferien gerne in der Schweiz verbringen.

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