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Bürgerliche machen mobil gegen Leuenbergers «Via sicura»

Der Bundesrat hat Massnahmen für Verkehrssicherheit verabschiedet. Bürgerliche kündigen Widerstand an.

Ein Unfallwagen neben der Fahrbahn: Die Zahl der Verkehrstoten soll um 15 bis 20 Prozent gesenkt werden.
Ein Unfallwagen neben der Fahrbahn: Die Zahl der Verkehrstoten soll um 15 bis 20 Prozent gesenkt werden.

Moritz Leuenbergers Projekt «Via sicura» hat eine Via dolorosa hinter sich, einen langen Leidensweg. Keine Todesopfer mehr auf Schweizer Strassen dank verschärfter Sicherheitsmassnahmen – so lautete einst, im Jahr 2000, die «Vision zero» des Verkehrsministers. Inzwischen hofft Leuenberger gerade einmal noch, die Zahl der Unfalltoten damit um 15 bis 20 Prozent reduzieren zu können. Denn vom ursprünglich angedachten «Via sicura»-Massnahmenkatalog ist nach zehnjährigem Hin und Her wenig übrig geblieben: Zu gross war der Widerstand gegen Vorschläge wie Tempo 80 für Motorradfahrer, periodische Wiederholungskurse für Automobilisten oder eine teurere Fahrzeughaftpflicht zugunsten von Strassensanierungen.

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