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Bund erkennt Potenzial der Game-Industrie

Computerspiele sind für den Bundesrat digitale Kulturgüter. Die Branche in der Schweiz soll mehr Unterstützung bekommen.

Ein Virtual-Reality-Brillenträger an der Zurich Game Show im Oktober 2017.
Ein Virtual-Reality-Brillenträger an der Zurich Game Show im Oktober 2017.
Christian Merz, Keystone

Das kulturelle Potenzial der Game-Industrie in der Schweiz ist nach Ansicht des Bundesrates gross. Um die Branche zu fördern, schlägt der Bundesrat in einem Bericht daher verschiedene Massnahmen vor.

Als digitale Kulturgüter seien Games Träger neuer Formen des kreativen und des technologischen Schaffens, argumentiert der Bundesrat. Er attestiert ihnen ein grosses Innovationspotenzial, sowohl in kultureller als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Mit dem am Mittwoch verabschiedeten Bericht erfüllt er ein Postulat von alt Nationalrätin Jacqueline Fehr (SP/ZH).

Fördersystem verbessern

Angesichts des Potenzials will der Bundesrat die noch junge Branche stärker fördern. Diese bringe zwar hochwertige Produkte hervor, quantitativ sei die jährliche Produktion aber hierzulande noch bescheiden. Um dies zu ändern, setzt der Bundesrat bei der Kulturstiftung Pro Helvetia an, die seit 2010 die Branche bereits fördert.

Diese soll ihr Fördersystem verbessern und langfristig weiterführen. Besser einbinden will der Bundesrat auch die Industrie. Er will eine bessere Integration der Entwickler von Computerspielen ermöglichen. Gestärkt werden soll zudem die internationale Promotion der Schweizer Games.

Als weitere Massnahme sieht der Bundesrat eine finanzielle Unterstützung der Berufsverbände in der Game-Branche. Schliesslich sei auch eine systematische Datenerhebung erforderlich, um Grundlagen für die Förderpolitik zu schaffen.

SDA/chi

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