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Burkhalters Coup

Die Ernennung von Martin Dahinden zum neuen Botschafter in den USA hat viele überrascht. Was hat Bundesrat Didier Burkhalter dazu bewogen, seinen obersten Entwicklungshelfer nach Washington zu delegieren?

Lässt sich nicht in die Karten blicken: Aussenminister Didier Burkhalter (Archivbild).
Lässt sich nicht in die Karten blicken: Aussenminister Didier Burkhalter (Archivbild).
Béatrice Devènes/Pixsil
Vor dem Höhepunkt seiner Diplomatenkarriere: Deza-Chef Martin Dahinden.
Vor dem Höhepunkt seiner Diplomatenkarriere: Deza-Chef Martin Dahinden.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Preisgekrönte Architektur: Die Residenz des Schweizer Botschafters in Washington D.C.
Preisgekrönte Architektur: Die Residenz des Schweizer Botschafters in Washington D.C.
Martin Ruetschi, Keystone
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Wie Redaktion Tamedia am Mittwoch berichtete, wird im kommenden Jahr der Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) neuer Schweizer Botschafter in den USA. Mit dem 58-jährigen Dahinden wird ein erfahrener Diplomat die Schweizer Interessen in Washington vertreten. Und niemand zweifelt, dass er sich rasch in die teils dornigen Dossiers einarbeiten wird. Nur war Dahinden bisher sehr stark in der Entwicklungspolitik tätig. Burkhalters Vorschlag war darum für viele eine Überraschung – auch im Bundesrat.

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