Zum Hauptinhalt springen

Das Bergdorf Vals kommt nicht zur Ruhe

Vier von fünf Verwaltungsratsmitgliedern der Sportbahnen Vals haben den Rücktritt erklärt. Es ist eine weitere Episode um die Wirren um die weltberühmte Therme.

Peter Zumthors Werk: Aussenaufnahme vom Kurbad Therme Vals. (Archivbild)
Peter Zumthors Werk: Aussenaufnahme vom Kurbad Therme Vals. (Archivbild)
Keystone

Verwaltungsratspräsident Werner Jörger bestätigte einen Bericht der Zeitung «Die Südostschweiz» und sagte auf Anfrage, die Mehrheit der Verwaltungsräte der Sportbahnen Vals sei nicht mehr einverstanden mit der touristischen Ausrichtung des Dorfes.

Die Rücktritte hängen zusammen mit dem Verkauf der Therme an den Churer Immobilienunternehmer Remo Stoffel. Dieser hatte den Therme- Erbauer, den Architekten Peter Zumthor, im Rennen um das bekannte Bad ausgestochen. Die Mehrheit der Verwaltungsräte der Sportbahnen hätte jedoch die Therme lieber der Interessengemeinschaft um Zumthor verkauft.

Denn Zumthors Gesamtpaket enthielt auch den Bau eines neuen Bergrestaurants im Ski- und Wandergebiet. Da diese Chance nicht genutzt worden ist, soll nun ein anderer Verwaltungsrat das Ruder bei den Sportbahnen übernehmen, wie Jörger weiter sagte. Nicht aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten ist einzig der Vertreter des Gemeinderates. Die Gemeinde Vals hält 50 Prozent des Aktienkapitals der Sportbahnen.

SDA/bru

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch