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Das Berner Oberland im Fokus des Schweizer Fernsehens

Eine aufwändige Show zum 1. August aus Interlaken, eine neue Doku-Soap mit Familien aus dem Kanton, eine volkstümliche Sause aus der Jungfrauregion: Bern kommt im SF-Unterhaltungsprogramm 2009 gross raus.

Bern und die Berner spielen im neuen Jahr fernsehtechnisch wichtige Rollen. Das Schweizer Fernsehen (SF) zeigt am 1.August 2009 eine aufwändige Sendung zum Nationalfeiertag aus Interlaken. Die Bühne der Tellspiele ist Schauplatz einer «riesigen Geburtstagsparty für die Schweiz», wie Tom Schmidlin, Leiter der SF-Redaktion Volkskultur, gestern an einem Medienanlass in Zürich preisgab.Am 21.November 2009 sendet das SF dann erneut aus dem Oberland: Die erste «Starnacht in der Jungfrauregion» ist eine volkstümliche Livesendung nach Vorbild der in Österreich erfolgreichen «Starnacht am Wörthersee». Die Show wird gemeinsam mit dem ORF produziert – und unter freiem Himmel auf der Interlakner Höhematte aufgezeichnet. Wer auf Schweizer Seite zu Moderationsehren kommt, verriet die zuständige Redaktionsleiterin Yvonne Söhner gestern allerdings nicht.Prominent vertreten ist der Kanton Bern ab Ende Februar auch in der neuen «SF bi de Lüt»-Doku-Soap «Familiensache» am Sonntagabend. In sechs Teilen werden drei aussergewöhnliche Familien porträtiert, zwei davon stammen aus dem Bernbiet.Wenig InnovationAuf die ganz grossen Innovationen im Unterhaltungsprogramm dürften die SF-Zuschauer im neuen Jahr vergeblich warten. Die Verantwortlichen setzen vor allem auf Pflege und sanften Ausbau von Altbewährtem: «Benissimo» erhält ein neues Dekor und wieder eine gesungene Erkennungsmelodie, es gibt ein Promi-Special von «1 gegen 100». Die Kochsendung «Al dente» soll «sinnlicher» werden, in der vierten Staffel «MusicStar» spielt stets eine Liveband, und im Sommer sendet SF zehn Mal am Sonntagabend aus verschiedenen Schweizer Regionen live. Für Herbst 2009 kündigte SF-Unterhaltungschefin Gabriela Amgarten einen «grossen Event» an.Stolze Chefin Mit der Arbeit ihrer Leute ist Amgarten «sehr zufrieden» (siehe Interview rechts). Trotz Flops wie «Zart oder Bart?» (inzwischen abgesetzt) oder dem mässig erfolgreichen «Städteduell» rund um die Euro 08 sei die Abteilung «gut aufgestellt». «Uns ist viel gelungen, und darauf sind wir stolz.» Seit 2005 lasse das SF die Zufriedenheit seiner Kunden mittels Zuschauerbefragung messen, berichtete Amgarten. Jedes Jahr sei die Note der Zuschauer für die Unterhaltungssendungen um 0,1 Punkte gestiegen. «Dieses Jahr haben wir eine glatte Fünf erreicht.»Beispiele für die Rechtfertigung dieser Schulnote lieferte die frühere «Risiko»-Moderatorin en masse: das erfolgreiche Kinderprogramm, Publikumsrenner wie «Giacobbo/Müller», «Über Stock und Stein», «Landfrauenküche» und der Strassenfeger «Die grössten Schweizer Hits», der sogar in der dritten Staffel regelmässig fast eine Million Zuschauer abholt. Amgarten: «Beweise dafür, dass hohe Qualität nicht gegen hohe Quote spricht.» >

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