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Das Comeback der rechten Sozialdemokraten

Vertreter des gemässigten Flügels wollen sich in der Partei neu formieren. Die Parteilinke warnt vor einem Kurswechsel.

Wollen den Austausch innerhalb des rechten SP-Flügels stärken: Pascale Bruderer und Daniel Jositsch (Mitte), hier mit Roberto Zanetti.
Wollen den Austausch innerhalb des rechten SP-Flügels stärken: Pascale Bruderer und Daniel Jositsch (Mitte), hier mit Roberto Zanetti.
Peter Schneider, Keystone

Den «Kronen»-Club nannte man in der SP die informelle Gruppierung, die sich während einiger Jahre regelmässig im gleichnamigen Restaurant in der Berner Altstadt getroffen hatte. Simonetta Sommaruga war damals noch Ständerätin, und sie war es, die viele der Versammlungen organisierte. Teilnehmer waren National- und Ständeräte vom rechten Parteiflügel, und regelmässig lud man SP-Regierungsräte und Chefbeamte aus der Bundesverwaltung zum Gespräch (auch der Freisinnige Yves Rossier war schon Gast). Es war die Zeit, als man sich in der SP noch oft und gerne das Etikett «sozialliberal» anhängte.

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