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«Das Signal für die Frauen ist verheerend»

Carolina Müller-Möhl kämpft für die Gleichstellung. Foto: Reto Oeschger

Sind Sie eine Feministin?

Wie verbringen Sie den Internationalen Frauentag?

Die Schweiz könnte, wie viele andere Länder auch, den 8. März zu einem offiziellen Feiertag erklären.

Wo stehen wir diesbezüglich in der Schweiz?

«Der aktuelle Anteil von nur 15 Prozent Frauen im so wichtigen Ständerat ist enttäuschend.»

Wem noch?

Welche Massnahme erachten Sie als die zielführendste?

Wie wollen Sie dieses Dilemma konkret lösen?

Heiss diskutiert wird derzeit, wie stark der Vaterschaftsurlaub ausgebaut werden soll. Befürworten Sie diese Bestrebungen?

Demnach müssten Sie auch gegen die Anhebung des Rentenalters für Frauen auf 65 sein, solange die Lohnungleichheit noch so gravierend ist.

Eine Frauenquote in Unternehmen könnte diese Entwicklung forcieren.

Der Ständerat hat die entsprechende Aktienrechts­revision in eine Zusatzschlaufe geschickt. Wie so oft werden Gleichstellungsbelange auf die lange Bank geschoben. Erhoffen Sie sich durch die beiden frisch gewählten Bundesrätinnen neuen Schub?

Aber gerade junge Frauen beteiligen sich immer noch weniger stark an Wahlen und Abstimmungen als junge Männer.

Mit dem Risiko, angefeindet zu werden.