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Der Bundesrat pfeift Widmer-Schlumpf zurück

Die Finanzministerin hat mit ihrer Weissgeldstrategie im Bundesrat ein Waterloo erlebt: Sie musste böse Kritik einstecken und soll jetzt nachbessern. Die Weissgeldstrategie stehe auf der Kippe, sagen Insider.

Hubert Mooser
Schmerzhafte Niederlage im Bundesrat: Bundesrätin Eveline-Widmer-Schlumpf. (Archivbild Keystone)
Schmerzhafte Niederlage im Bundesrat: Bundesrätin Eveline-Widmer-Schlumpf. (Archivbild Keystone)

Zuerst wollte Eveline Widmer-Schlumpf die Vernehmlassungsvorlage über die neue Weissgeldstrategie im September in den Bundesrat bringen. Später liess die Bundesrätin durchblicken, die eigentliche Vorlage folge erst im nächsten Jahr, damit neue Bestimmungen zur Geldwäscherei damit verknüpft werden könnten. Bis Ende Oktober wollte Widmer-Schlumpf jedoch einen Bericht über die Weissgeldstrategie («Bericht über die Finanzmarktpolitik») in den Bundesrat bringen. Heute lief sie nun mit ihrem circa 50 Seiten langen Papier im Bundesrat auf, wie mehrere Quellen gegenüber Redaktion Tamedia bestätigten.

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