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Der Kampf gegen den Rohstoff-Fluch

Die umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz verdienen ihr Geld in einem Sektor, wo es oft auch Korruption, Umweltverschmutzung und Menschenrechtsverletzung gibt. Was unternimmt die Politik? Die Übersicht.

Platzhirsch der Rohstoffhandelsbranche in Zug: Glencore-Chef Ivan Glasenberg auf dem Weg zur Generalversammlung im Casino Zug 20. November 2012.
Platzhirsch der Rohstoffhandelsbranche in Zug: Glencore-Chef Ivan Glasenberg auf dem Weg zur Generalversammlung im Casino Zug 20. November 2012.
Arnd Wiegmann, Reuters
Der Konzern versuchte 2014 dem widrigen Umfeld zu trotzen: Der Hauptsitz von Glencore International AG in Baar ZG. (18. April 2011)
Der Konzern versuchte 2014 dem widrigen Umfeld zu trotzen: Der Hauptsitz von Glencore International AG in Baar ZG. (18. April 2011)
Martin Ruetschi, Keystone
Profilierter Kritiker: Oliver Classen von der Erklärung von Bern (EvB) an einer Medienkonferenz in Bern. (1. September 2014)
Profilierter Kritiker: Oliver Classen von der Erklärung von Bern (EvB) an einer Medienkonferenz in Bern. (1. September 2014)
Ruben Sprich, Reuters
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221,1 Milliarden Dollar Umsatz hat Glencore im Jahr 2014 erwirtschaftet. Das zeigt der heute publizierte Geschäftsbericht des Unternehmens mit Hauptsitz in Baar. Glencore ist damit umsatzmässig das zweitgrösste in der Schweiz domizilierte Unternehmen. An der Spitze in dieser Rangliste steht ebenfalls ein Unternehmen aus dem Rohstoffhandel, der niederländisch-schweizerische Rohstoffmulti Vitol. Die beiden grössten Schweizer Rohstoffhändler sind die wichtigsten Vertreter eines Sektors, der regelmässig teils gravierender Kritik ausgesetzt ist (siehe Box).

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